Klug entscheiden – Abfall vermeiden

Eine riesige Menge an Müll – ja die entsteht jedes Jahr in der Steiermark. Im Schnitt fielen nämlich laut kommunaler Abfallwirtschaft Steiermark im Jahr 2017 etwa 451 Kilo Hausmüll pro Person an.
Dies kann aber leichter geändert werden als so mancher vielleicht denken würde! Durch ABFALLVERMEIDUNG kann diesen Müllbergen entgegengewirkt werden.
Das Beste daran, in der Steiermark wird man bei der Abfallvermeidung auch noch in vielen Bereichen unterstützt.

G´scheit Feiern

Durch die Initiative „G´scheit Feiern“ sollen Veranstaltungen in „Feste ohne Reste“ verwandelt werden. Verzichtet man auf Einweggeschirr und Portionsverpackungen, werden regionale Produkte verwendet und wird auf sanfte Mobilität gesetzt, d.h. werden einige Vorschriften bei der Planung des Festes erfüllt, dann kann man sogar eine Förderung beantragen. Zusätzlich stehen die RegionalbetreuerInnen der steirischen Bezirke bei der Planung hilfreich zur Seite.
Hier zum Infofolder: G´scheit Feiern

Tipps zur Abfallvermeidung

Unter dem Motto „Klug entscheiden – Abfall vermeiden“ wurde eine Broschüre mit 10 Tipps zur Abfallvermeidung veröffentlicht. Dadurch erspart man sich nicht nur das mühsame Zusammensuchen von Informationen, sondern erhält leicht umsetzbare Denkanstöße, wie man jeden Tag bewusst Müll vermeiden kann. Die Broschüre mit den 10 Tipps und einer detailreichen Ausführung und Umsetzungsmöglichkeiten gibt es gratis zum Download: 10 Tipps zur Abfallvermeidung

Reparaturprämie

Weiters setzt die Steiermark auf Ressourcenschonung! So wurde Anfang des Jahres 2019 eine sogenannte Reparaturprämie eingeführt. Es handelt sich um eine Förderung der Reparatur von Elektro-Haushaltsgeräten. Jeder und jede Person mit Hauptwohnsitz in der Steiermark konnte diese beantragen. Ausgenommen waren Personen mit Hauptwohnsitz in Graz, da Graz über eine unabhängige Reparaturprämie verfügt. Das Land Steiermark stellte insgesamt einen Betrag von 80.000 Euro zur Verfügung. Das defekte Gerät konnte in jedem im Reparaturführer gelisteten Reparaturgeschäft wieder auf Vordermann gebracht werden, und es konnte eine Förderung von bis zu 100 Euro bezogen werden.
Das Projekt war ein voller Erfolg, denn schon am 26.04.2019 waren die verfügbaren 80.000 Euro zur Gänze abgeschöpft. Die Reparaturprämie leistete einen wesentlichen Beitrag zur Bewusstseinsbildung und Ressourcenschonung, denn insgesamt konnte die Lebensdauer von mehr als 1000 Geräten verlängert werden.
Es ist zu hoffen, dass die Reparaturprämie wieder aufgenommen wird!

Euer Team Steiermark

Initiatives Viktring – Örtliches Bildungswerk

Seit 2016 gibt es zweimal jährlich ein Reparatur-Café in Viktring, ein Ortsteil von Klagenfurt. Organisiert werden die Treffen über das örtliche Bildungswerk „Initiatives Viktring“. Das Kärntner Bildungswerk richtet sich an jene Personen und Institutionen, die Interesse und Bereitschaft zeigen, aktiv an der Entwicklung ihrer Person und ihres Lebensumfeldes mitzuwirken.In Kärnten gibt es drei Standorte, an welchen in regelmäßigen Abstand ein Repair Café stattfindet:

  • Repair Café Villach
  • Repair Café Viktring
  • Repair Café Gmünd

Ein Repair Café ist eine Nachbarschaftsinitiative, bei der sich Reparaturexperten /innen ehrenamtlich zur Verfügung stellen und gemeinsam mit Besucher/innen jene Dinge, die diese mitgebracht haben, begutachten und reparieren. Die Reparatur erfolgt kostenlos. Gesucht werden Menschen (Nachbarn) die sich mit elektrischen Geräten, bei Möbeln und Objekten aus Holz und mit Fahrrädern etc. auskennen. Auch für Fragen und Unterstützung rund um die digitale Welt sind Experten/innen vor Ort. Es können Nähmaschinen, Elektrogeräte, Textilien, reparaturbedürftige Bücher und vieles mehr mitgebracht werden.Das Reparatur Café wird von ehrenamtlichen Mitarbeitern organisiert und durchgeführt. Ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen übernehmen die Aufgabe des Gastgebers. Sie begrüßen die Besucher/innen und sind Ansprechpartner/innen für die Gäste und die Reparaturexperten/innen des Repair Cafés, Die Organisatorinnen des örtlichen Bildungswerks „Initiatives Viktring“ und des Vereins „iiiK – Verein für Interkulturalität, Integration und Inklusion in Kärnten“, verkürzen die Wartezeit mit Kaffee und Kuchen. Durch die gemeinsame „Kaffeehaus-Plauderatmosphäre“ wird so auch zwischenmenschlicher Austausch, gegenseitige Hilfe und regionale Gemeinschaft gefördert. Interessierte und engagierte Menschen können hier in Kontakt treten und Erfahrungen austauschen oder einfach bei Kaffee und Kuchen eine gute Zeit miteinander verbringen.Hinter diesem Projekt steht auch eine ideologische Komponente dahinter. Es geht um die Reduktion des Müllberge-Wachstums und den verantwortungsbewussten Umgang mit Rohstoffen. Damit einher geht auch die finanzielle Komponente, da ja nicht jede/r die Neuanschaffung oder Reparatur bezahlen kann.

Ziel der Initiative:

Aktive Einbindung der Menschen vor Ort: Eine wirksame Ortsentwicklung und -gestaltung gelingt nur durch eine aktive Einbindung der Menschen vor Ort. Soziale Vernetzung in den Ortschaften: Förderung und Unterstützung des persönlichen Engagements für das Gemeinwesen durch die Hervorhebung der Verantwortung aller Bewohner und Bewohnerinnen für das eigene Lebensumfeld werden auf- und ausgebaut.

MÜLLionen Möglichkeiten: Methodentoolbox Abfallvermeidung

Die “Methodentoolbox Abfallvermeidung” bietet eine praxisnahe Sammlung verschiedenster Methoden zur Vermittlung des Themas “Müllvermeidung” an Jugendliche. Das Thema “Abfallvermeidung” ist, insbesondere bei den “Teenies” unter uns, oft wenig präsent und gerade für sie schwer nachvollziehbar. Viele Organisationen, die Abfallvermeidung an Jugendliche vermitteln wollen, stehen vor der Problematik, dass ihnen Wissen und Erfahrung über die dazu am besten geeignete Methode und Herangehensweise fehlen. Das Ziel der Methodentoolbox ist es daher, dieser Problematik Abhilfe zu schaffen, indem unterschiedliche Vermittlungsmethoden gesammelt, zusammengefasst, laufend erweitert und öffentlich zur Verfügung gestellt werden.

Zu den Methoden der Toolbox zählen (Kreativ)-Workshops, Exkursionen, Podiumsdiksussionen, Best Practice-Vernetzung sowie Filmeabende. Bei der Veranstaltung “Green Days: MÜLLionen Möglichkeiten”, die im September 2015 mit 250 TeilnehmerInnen zw. 16 und 24. Jahren in Wien stattfand, kamen die TeilnehmerInnen mit diesen Methoden in Berührung. Die Jugendlichen sowie ihre Begleitpersonen wurden im Rahmen einer Online-Umfrage dazu aufgefordert, über die einzelnen kennengelernten Methoden sowie darüber hinausgehenden eigenen Ideen und Erfahrungen zu berichten. “Die fertiggestellte Methodentoolbox wurde in einer eigenen Rubrik auf der Homepage der Jugend-Umwelt-Plattform JUMP veröffentlicht (www.jugendumwelt.at/methodentoolbox) und über die Kanäle der Jugend-Umwelt-Plattform JUMP verbreitet.

Wofür steht diese Plattform “JUMP” überhaupt?

Der Name ist ein Programm und bedeutet übersetzt ganz einfach ein “Sprungbrett” in den Umwelt- und Nachhaltigkeitsbereich! Als NGO bietet “JUMP” eine Vielzahl an Möglichkeiten ein Umdenken in unseren Köpfen zu aktivieren um unserer Umwelt eine ordentliche Portion grüne Achtsamkeit zu schenken. Die Plattform ist ein richtiger “Allrounder”  in Punkto Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Abfallvermeidung reinzuschnuppern, einzutauchen, innovativ und kreativ zu werden plus Gleichgesinnte kennenzulernen! 

Was findet man abgesehen von der Methodentoolbox noch so auf “JUMP”? Man kann nie früh genug anfangen seine Sommerferien zu planen deswegen hier ein kleiner Vorgeschmack: der Programmpunkt “Frequency Green Team”! Das “Green Team” hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Festivalgelände sauber zu halten und den Müll des Festivals zu minimieren.
Wenn auch ihr euch mit dem Thema in spannender, interaktive Weise auseinandersetzen möchtet und neue Bekanntschaften machen möchtet schaut vorbei auf deren Webseite dort findet ihr nähere Details zu deren Programm!


Hier der Link auf deren Website:
https://www.jugendumwelt.at/de/programme/m%C3%BCllionen-m%C3%B6glichkeiten-methodentoolbox-abfallvermeidung

Euer Wiener Glumpat-Team
Irene, Anna,Tanja, Klara und Olivia

Schwesterherz Mädchenflohmarkt

Wow, ist die Handtasche hübsch! Das Kleid muss ich haben! Das Accessoire passt perfekt zu meinen anderen Sachen! Solche oder ähnliche Sätze fallen dir immer beim Shopping ein, aber kurz darauf plagt dich das schlechte Gewissen. Denn du weißt: weniger ist mehr.

Vor allem in der Kleidungsindustrie fällt wahnsinnig viel Verpackungsmüll an. Wenn du deine Kleidung online shoppst, merkst du spätestens beim Auspacken deiner neuen It-Pieces, dass die in ganz schön viel Plastik verpackt wurden und zusätzlich in einem unnötig großen Versandkarton zu dir geliefert wurden. Beim Einkaufen in stationären Geschäften fällt der Müllberg nicht direkt auf, da dort die Kleidung schon ausgepackt ist. Aber ich kann dir garantieren, dass auch hier mindestens gleich viel Verpackungsmüll entsteht, wie beim Onlinekauf. Du fragst dich jetzt wie du aus diesem Teufelskreislauf entkommst? Ganz einfach: komm zum Mädchenflohmarkt in Linz!

Was? Du hast davon noch nie gehört? Der Mädchenflohmarkt wird im gesamten deutschsprachigen Raum vom Unternehmen Schwesterherz Mädchenflohmarkt veranstaltet. Er kommt in regelmäßigen Abständen auch nach Linz. Das nächste mal wird der Mädchenflohmarkt am Sonntag den 15.März in der TipsArena in Linz stattfinden.

Du kannst dort nach Herzenslust shoppen und ganz ohne schlechtem Gewissen nach deinen neuen Lieblingsstücken Ausschau halten.

Aber auch wenn du kein bekennender Shopaholic bist und du mittlerweile eingesehen hast, dass dein Schlafzimmer nicht automatisch dein Kleiderschrank ist, ist der Mädchenflohmarkt etwas für dich.

Denn jemand muss ja auch seine nicht mehr benötigte Kleidung anbieten. Und da kommst du ins Spiel! Einfach deine Outfits, die du nicht mehr benötigst, zusammenpacken, zum Mädchenflohmarkt kommen und dort verkaufen. Gilt für alle die einfach schon zu viele Klamotten haben und die sich ein kleines Taschengeld dazuverdienen wollen.

Verkaufen darf jeder, egal ob Männlein oder Weiblein. Es  werden hauptsächlich Damenmode, Accessoires, Schuhe und Handtaschen angeboten, aber du kannst auch gerne Bücher, DVD´s, Schminke, Schmuck oder ähnliches anbieten. Und je mehr kaufen und verkaufen, desto besser wird dieses Event.

Also, worauf wartest du? Komm mit deinen Mädels zum Schwesterherz Mädchenflohmarkt am 15. März in der TipsArena in Linz und freut euch auf fröhliches Shopping, ganz ohne schlechtem Gewissen 😉

Alles Liebe und bis dann,
dein Team Oberösterreich

#stopwasting#startchanging

Das ist doch alles für die Katz´! Nachhaltiges aus dem Bezirk Deutschlandsberg

Diesmal gibt’s mehrere kleine nachhaltige Häppchen aus der Steiermark!

Erstmal geht’s um Müllvermeidung bei unseren lieben, nachtaktiven Vierbeinern. Wer Haustiere hat, hat auch einen gewissen Anspruch. Oft sind das Spielzeug und Kratzbäume aus Plastik mit Pressspannholz oder  bloß irgendein Plüschzeug. Durch mangelhafte Verarbeitung beginnt das Material bald zu brechen oder zerfällt. Es ist sprichwörtlich für die Katz´! Aus der Steiermark kommt dafür genau die richtige Alternative für die Katze oder den Besitzer von Welt, der auch auf die Herkunft und Art des Beschäftigungsmaterials seines Vierbeiners achtet.
In Deutschlandsberg werden Kratzbäume aus Holzstämmen gezimmert! Die Firma Catzup hat sich zum Ziel gesetzt, nachhaltige Kratzbaumlandschaften zu fabrizieren. Es können sogar eigene Wünsche eingebracht werden und dadurch ein einzigartiger Kratzbaum geschaffen werden. Herkömmlicherweise werden Kratzbäume aus Pappe und Plastik hergestellt und können schnell kaputt werden. Die Kratzbäume aus heimischem Holz und echten Sisal- und Baumwollfasern kommen ohne Plastik aus und werden gut verarbeitet. Auf die „catzability“ wird großen Wert gelegt. Somit hält das Produkt ein Katzenleben lang. Oder sogar darüber hinaus. Die Firma bietet zusätzlich auch Reparaturen an!

Gleich weiter zum Unverpacktladen

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Einen Katzensprung weiter im 20 km entfernten Eibiswald existiert seit 2018 der Unverpackt-laden Le Naturel. Das Geschäft ist Teil von Zero Waste Austria. „Zero Waste“ heißt einfach „kein Müll“.
Der Laden baut sein Konzept auf drei Säulen auf: Erstens soll kein Verpackungsmüll entstehen.  Alle Produkte sind in Spendern oder Glasbehältnissen untergebracht. Entweder  bringt man seinen eigenen Behälter mit oder man kann vor Ort alternative Verpackungen kaufen. Regionale Produzenten sind außerdem im Shop miteingebunden. Somit kauft man regional und umweltfreundlich.
Die zweite Säule baut auf Wissensvermittlung. Im Geschäft werden auch Workshops zu den Themen Natur, Gesundheit und Ernährung abgehalten.
Die dritte Säule soll das Netzwerken untereinander sein.

Radio hören, lernen und informiert bleiben!

Wem das alles noch nicht genug ist, der hört in Deutschlandsberg einfach Radio! Denn der Abfallwirtschaftsverband Deutschlandsberg kooperiert mit dem Radiosender NJOY 88.2 und vermittelt täglich den Umwelttipp des Tages zu Müllvermeidung und -trennung!

Hier die Links zu den Homepages von Catzup und Le Naturel:
Catzup
Le Naturel

Euer Team Steiermark

 

Energie- und Umweltpreis der Stadt Villach

Wenn mir im Laufe der letzten paar Monate eines aufgefallen ist, dann, dass es in Kärnten eine Vielzahl an großartigen Projekten und Initiativen gibt, die sich für die Bewusstseinsbildung für Abfallvermeidung einsetzen. Was mir bei meinen Recherchen aber leider auch aufgefallen ist, ist, dass es mitunter ziemlich schwierig sein kann, diese tollen Projekte auch tatsächlich ausfindig zu machen. Wie man auf diese einzigartigen und vorbildhaften Leistungen am besten aufmerksamen machen könnte, hat sich wohl auch die Stadt Villach gefragt und kurzerhand einen Energie- und Umweltpreis ins Leben gerufen.

Auszeichnung für hervorragendes Engagement

Seit 2017 prämiert die Stadt Villach alle zwei Jahre außergewöhnliche Projekte für den Umwelt- und Klimaschutz mit sage und schreibe 4.000 Euro. Vorschläge und Projekte, die diesen Preis verdienen, können vorab online eingebracht werden. Über die Siegerprojekte entscheidet dann eine Fachjury, in der auch die Villacher und VillacherInnen einen Platz finden und via Online-Voting mitabstimmen können. Eingereicht werden dürfen Projekte, die sich für erneuerbare Energien einsetzen, sowie für die Luftreinhaltung, den Naturschutz oder eben auch für die Abfallvermeidung und -entsorgung.

Speiserestverwertung im LKH Villach

So befand sich unter den eingesendeten Projekten, die 2017 in die engere Auswahl kamen, beispielsweise ein Abfallvermeidungsprojekt des LKH Villach. Im Rahmen dessen sollte das erhöhte Aufkommen von Speiseresten im Krankenhaus – 2014 lag dieses immerhin bei über 147.730kg – drastisch reduziert werden. Durch eine Vielzahl an Maßnahmen, wie eine Neubestimmung der Portionsgrößen und eine Befragung zu den Essgewohnheiten der Patienten, konnte die Menge an Speiseresten bis 2016 tatsächlich auf 101.220kg reduziert werden. Das entspricht einer Reduktion von knapp 32% innerhalb von nur 3 Jahren! Eine tolle Leistung, die auch bei der Jury Anklang fand und schließlich als glorreicher Sieger des Online-Votings 2017 hervorging.

Geschirrmobil für weniger Plastik

Auch im vergangenen Jahr schaffte es ein Projekt, dass sich für die Abfallvermeidung einsetzt, in die engere Auswahl für den Energie- und Umweltpreis: das Geschirrmobil des AWV Villach. Dieses steht den BürgerInnen der Mitgliedsgemeinden des AWV jederzeit zur Verfügung und kann für Feste und Veranstaltungen angemietet werden. Ausgestattet mit Mehrweg-Kunststoffgeschirr sowie Edelstahl-Besteck, die allesamt direkt im Geschirrmobil wieder gereinigt werden können, bietet es eine grandiose Alternative zu Einweg-Plastik und verhindert schon im Vorhinein, dass Müll überhaupt anfällt. Ebenfalls ein tolles Projekt, das dank des Energie- und Umweltpreises in Zukunft sicher noch häufiger genutzt werden wird!

Werkeln für ein längeres Leben

Heute stellen wir euch das Werkstätten- und Kulturhaus, kurz genannt WUK, in Wien vor. Ja genau, das WUK in dem ihr letzten Freitag wahrscheinlich zu super Musik euer Tanzbein geschwungen habt. Wie der Name schon verrät, bietet das WUK nicht nur einen ‚Dancefloor‘, sondern auch einen Werkstättenbereich. Zu diesem gehören 12 Werkstätten, sechs Ateliers und 3 Gastateliers, in denen ihr eurer handwerklichen und künstlerischen Ader freien Lauf lassen könnt. 

Precious Plastic Vienna

„Precious Plastic“ ist ein Verein, der sich mit Kunststoffrecycling beschäftigt und belegt einen Werkstattsektor im WUK. Der Ursprung des Vereins stellt sich aus einer Gruppe engagierter Personen, aus den Bereichen Wissenschaft, Gestaltung und Umwelttechnik zusammen und wurde im Frühjahr 2018 gegründet. Mit eigens konstruierten Maschinen wird der selbst gesammelte und gereinigte Kunststoff sinnvoll verarbeitet. Die kunstvollen Kunststoffplatten, aus recyceltem Material, haben einen breiten Anwendungsbereich: von Tischplatten bis hin zu Tischtennisschlägern, als nächster Beer Pong Party Hit. Gebt auch ihr dem weggeworfenen Plastik eine zweite Chance und schaut bei „Precious Plastic“ vorbei! Wetten, dass die Lebenserwartung eures neuen Produktes höher ist als die Lebenszeit des vorher weggeworfenen Plastiks.

Ihr seid vielleicht selbst daran interessiert, euer Wissen zu dem Thema Plastikvermeidung und Recycling zu erweitern? Dann könnt ihr in lockerer Atmosphäre an einem ihrer Workshops teilnehmen.

Fahrrad.Selbsthilfe

„Mein Rad ist kaputt, ich glaub ich kauf mir ein Neues, weil die Reparatur ja auch immer ur viel kostet.“ Wenn euch das bekannt vorkommt, dann habt ihr noch nicht von der Fahrrad Selbsthilfe im WUK gehört. Die Fahrrad Selbsthilfe stellt euch 100m² Werkstatt, Unmengen an Ersatzteilen und Werkzeug und nicht zu vergessen echte Spezialisten zur Verfügung, um euer Rad zu reparieren. Der Spaß kostet nur läppische 4€ und der Preis der Ersatzteile ist verhandelbar. Die ehrenamtlichen Betreuer beraten euch und geben euch Tipps, wie ihr euren alten Drahtesel wieder zum Tom Turbo macht.

Was tun mit dem Rad, mit dem ihr als Kind durch die Straßen „gecruised“ seid oder das einfach nicht mehr gebraucht wird und jetzt im Keller verstaubt? Keine Sorge! Jeden ersten Mittwoch im Monat, ausgenommen im Jänner, könnt ihr es zum Fahrradflohmarkt in den WUKhof mitnehmen.

Das waren jetzt NUR 2 von vielen Werkstätten und coolen Initiativen, die das WUK anbietet. Schaut auf der WUK Website vorbei und schmökert in deren Angeboten.

Hier die Links:

das WUK: https://www.wuk.at/

Precious Plastic: https://www.wuk.at/precious-plastic-vienna/; https://preciousplastic.wien/

Fahrrad Selbsthilfe: https://www.wuk.at/fahrradselbsthilfewerkstatt/

Euer Wiener-Glumpat Team Irene,Anna,Tanja,Klara und Olivia

Gemeinsam nachhaltiger werden!

„Ich würde gerne Haarseifen ausprobieren, aber taug‘n die was?“, „Wann öffnet der neue Unverpackt Laden endlich?“ und „Ich ziehe um, und hab so viel altes Gewand, Möbel und Hausrat über – eigentlich würd‘ ich‘s gerne verschenken aber an wen?“

Wolltest du auch schon mal neue alternative Dinge ausprobieren, wie z.B. Haarseifen oder Zahnputztabletten, aber du kennst keinen der etwaige Alternativen schon gekauft hat, und dir Empfehlungen geben kann? Du möchtest Up-to-date bleiben was Events, Unverpackt-Läden-Eröffnungen, Aktionen etc. angeht? Du hast Sachen zu verschenken oder Tipps, die du unbedingt weitergeben möchtest? Dann ist die „Zero Waste Austria: Linz“-Facebook Seite auf jeden Fall was für dich!

Die „Zero Waste Austria: Linz“-Facebook Seite ist in Zusammenarbeit von Zero Waste Austria und  dem nachhaltigen Food- und Lifestyleblog „Blattgrün“, welcher von der diplomierten Sozialpädagogin und Ernährungstrainerin Tanja Champagner geschrieben wird, entstanden.

Zero Waste Austria ist ein gemeinnütziger Verein, der sich zum Ziel gesetzt hat, ressourcenschonenden Praktiken und Start-Ups eine Bühne zu geben – sowohl online als auch offline bei den Zero Waste Austria Hubclubs.

Der Verein wurde von Helene Pattermann gegründet, und soll online als auch offline Menschen verknüpfen, die Nachhaltigkeit und Müllvermeidung als gemeinsames Interesse haben.

In der Facebook-Gruppe kann man sich über nachhaltige Produkte, wie z.B. Haarseifen, Zahnputztabletten, Holzzahnbürste oder Bienenwachs als Alternative für Frischhaltefolie etc. austauschen.

Hat man Fragen zu verpackungsfreien oder verpackungsminimalistischen Konsummöglichkeiten ist dies genau die richtige Plattform für den alternativen Oberösterreicher/die alternative Oberösterreicherin.
Neben Tipps und Tricks wird immer wieder auf Blogeinträge von Blattgrün verwiesen, in denen Tanja regelmäßig über Naturkosmetik, Upcycling, Kochen etc. schreibt.

Außerdem werden auch Events, Aktionen oder anderen alternative Vereine/Geschäfte vorgestellt, wie zum Beispiel: „Sack & Co / Geschenke-Sackerl aus dem Mühlviertel“ oder der bald öffnende „Unpackbar-Laden“ von Christina Liu und Tina Prückl.

Bei über 830 Mitglieder ist immer jemand dabei, der Tipps geben kann, Fragen beantwortet, ein Abnehmer für alte Schi-Ausrüstung ist, auf Events hinweist oder auf Diskussionen angeregt eingeht. Vorbeischauen lohnt sich!

Gemeinsam nachhaltiger werden!
#stopwasting#startchanging#zerowasteaustria

Alte Schätze in neuem Glanz

Ob im Winter, für den Urlaub oder für Feieranlässe, in jedem Fall muss das passende Outfit her. Oft wird neue Kleidung gekauft und die alte, jedoch noch intakte Kleidung einfach entsorgt, da der Kleiderschrank Platz für Neues braucht. Doch diese Kleidung kannst du noch verwenden! Denn bevor dir der Kleiderschrank platzt, kannst du einfach mal aus deiner ausgedienten Kleidung oder anderen stofflichen Materialien etwas Neues entstehen lassen.

Upcycling Nähprojekte

Dieser Prozess wird Upcycling genannt. Dabei werden aus scheinbar nutzlosen Abfallprodukten neuwertige Stoffe erstellt und dadurch Ressourcen geschont, indem ein Neukauf vermieden wird und Vorhandenes erneut eingesetzt wird. So kommt es sogar zu einer stofflichen Aufwertung.
Die gemeinnützige Dienstleistungsgesellschaft in der Stadt Weiz setzt sich für die Abfallvermeidung von neuwertigen Textilien, sowie auch deine Stoffreste ein, und zwar durch individuelle Upcycling- und Nähprojekte. Somit kann aus deiner alten Jeans, oder aus diversen anderen stofflichen Materialien wieder etwas ganz Neues entstehen.

Wie funktioniert das?

Du kannst deine ausgedienten Textilien oder andere Stoffmaterialien entweder selbst mitbringen oder sie können vom Team des Nähservices organisiert werden. Hierbei werden jedoch nur Stoffe bezogen, die von diversen Firmen übriggeblieben sind. Diese Stoffe sind qualitativ neuwertig und würden ansonsten im Abfall landen, wenn Unternehmen wie die DLG Weiz die Materialien nicht anderweitig verwenden würden, um sie vor der Tonne zu bewahren.

Was kann aus den Stoffresten gemacht werden?

  • Rucksäcke und diverse Taschen (Yogataschen, Einkaufstaschen, …)
  • Loops und Trachtenaccessoires
  • Stoffe für den Gastronomiebedarf (Tischwäsche, Servietten, Serviettentaschen, Hussen, …)
  • und noch viel mehr!

Stoff für Alle

Im Rahmen eines Projektes, das von der EU gesponsert wird, veranstaltet die Mitarbeiterin von DLG Mag. Gudrun Eggenreich in der Stadt Weiz und in einigen umliegenden Gemeinden Vorträge zum Thema Müllvermeidung. In diesen Vorträgen werden nicht nur Ideen zur Kunststoffvermeidung im Alltag aufgezeigt, sondern ein Schwerpunkt liegt auch auf Stoffmaterialien und wie diese als Alternative dienen können. Tipps für den Alltag sind also garantiert!
Du möchtest wissen, ob und wann der Vortrag in deiner Gemeinde stattfindet? Das kannst du in deiner Gemeindezeitung nachlesen. Hier erfolgen die Ankündigungen der Vorträge.

Wie man sieht kann, man also aus etwas Altem wieder etwas Neues machen und gleichzeitig Gutes für die Umwelt tun.

Euer Team Steiermark

 

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