Werkeln für ein längeres Leben

Heute stellen wir euch das Werkstätten- und Kulturhaus, kurz genannt WUK, in Wien vor. Ja genau, das WUK in dem ihr letzten Freitag wahrscheinlich zu super Musik euer Tanzbein geschwungen habt. Wie der Name schon verrät, bietet das WUK nicht nur einen ‚Dancefloor‘, sondern auch einen Werkstättenbereich. Zu diesem gehören 12 Werkstätten, sechs Ateliers und 3 Gastateliers, in denen ihr eurer handwerklichen und künstlerischen Ader freien Lauf lassen könnt. 

Precious Plastic Vienna

„Precious Plastic“ ist ein Verein, der sich mit Kunststoffrecycling beschäftigt und belegt einen Werkstattsektor im WUK. Der Ursprung des Vereins stellt sich aus einer Gruppe engagierter Personen, aus den Bereichen Wissenschaft, Gestaltung und Umwelttechnik zusammen und wurde im Frühjahr 2018 gegründet. Mit eigens konstruierten Maschinen wird der selbst gesammelte und gereinigte Kunststoff sinnvoll verarbeitet. Die kunstvollen Kunststoffplatten, aus recyceltem Material, haben einen breiten Anwendungsbereich: von Tischplatten bis hin zu Tischtennisschlägern, als nächster Beer Pong Party Hit. Gebt auch ihr dem weggeworfenen Plastik eine zweite Chance und schaut bei „Precious Plastic“ vorbei! Wetten, dass die Lebenserwartung eures neuen Produktes höher ist als die Lebenszeit des vorher weggeworfenen Plastiks.

Ihr seid vielleicht selbst daran interessiert, euer Wissen zu dem Thema Plastikvermeidung und Recycling zu erweitern? Dann könnt ihr in lockerer Atmosphäre an einem ihrer Workshops teilnehmen.

Fahrrad.Selbsthilfe

„Mein Rad ist kaputt, ich glaub ich kauf mir ein Neues, weil die Reparatur ja auch immer ur viel kostet.“ Wenn euch das bekannt vorkommt, dann habt ihr noch nicht von der Fahrrad Selbsthilfe im WUK gehört. Die Fahrrad Selbsthilfe stellt euch 100m² Werkstatt, Unmengen an Ersatzteilen und Werkzeug und nicht zu vergessen echte Spezialisten zur Verfügung, um euer Rad zu reparieren. Der Spaß kostet nur läppische 4€ und der Preis der Ersatzteile ist verhandelbar. Die ehrenamtlichen Betreuer beraten euch und geben euch Tipps, wie ihr euren alten Drahtesel wieder zum Tom Turbo macht.

Was tun mit dem Rad, mit dem ihr als Kind durch die Straßen „gecruised“ seid oder das einfach nicht mehr gebraucht wird und jetzt im Keller verstaubt? Keine Sorge! Jeden ersten Mittwoch im Monat, ausgenommen im Jänner, könnt ihr es zum Fahrradflohmarkt in den WUKhof mitnehmen.

Das waren jetzt NUR 2 von vielen Werkstätten und coolen Initiativen, die das WUK anbietet. Schaut auf der WUK Website vorbei und schmökert in deren Angeboten.

Hier die Links:

das WUK: https://www.wuk.at/

Precious Plastic: https://www.wuk.at/precious-plastic-vienna/; https://preciousplastic.wien/

Fahrrad Selbsthilfe: https://www.wuk.at/fahrradselbsthilfewerkstatt/

Euer Wiener-Glumpat Team Irene,Anna,Tanja,Klara und Olivia

Die MA 48 lädt zum 29. Mistfest

Am 26.09 und 27.09 2020 lädt die MA 48 wieder zu ihrem bekannten Mistfest nach Hernals (17. Bezirk) ein. Aber was steckt eigentlich hinter der Müllentsorgung und wie sind die Abläufe der Abfallwirtschaft einer Großstadt?

Jedes Jahr kommen tausende große und kleine Wienerinnen und Wiener in die Garage Hernals, um sich über die Angebote der MA 48 zu informieren und ein buntes Fest zu feiern. Bei dem beliebten Mistfest erfährt man, was die “orangen Frauen und Männer” eigentlich jeden Tag so für uns leisten und man kann einen Blick in ihre vielen verschiedenen Fahrzeuge werfen. Auch heuer wird es wieder viele Informationen zum Thema Abfallvermeidung und Umweltschutz geben. Darüber hinaus erwartet die Gäste Spiel, Spaß und jede Menge Unterhaltung für die ganze Familie, und das alles bei freiem Eintritt. Selbstverständlich wird das Mistfest auch heuer wieder als ÖkoEvent sowie als Green Event durchgeführt.

Heuer gibt es beim Mistfest die Möglichkeit, eure nicht mehr benötigten Altwaren mitzunehmen und in der „48er-Tandler-Box“ abzustellen. So kannst du deinen Besuch gleich nutzen, um ein paar Dinge auszumisten und dabei noch Gutes zu tun. Die MA 48 übergibt die Box an karitative Einrichtungen bzw. verkauft sie günstig im 48er-Tandler in Margareten. Mehr über den Riesenflohmarkt, 48-Tandler, könnt ihr bei unserem „ 48-Tandler-die Alt- zu-Neu Verwandler„ Blog nachlesen.

Abfall.Direkt.Entsorgung

Jeder kennt sie aus dem Wiener Stadtbild und aus den Müllräumen sind sie nicht mehr wegzudenken : Die bunten Mülltonnen der MA 48. Den Wienerinnen und Wienern stehen insgesamt 444.000 Behälter zur Verfügung. Doch was steckt wirklich dahinter? In einer Ausstellung auf dem Fest wird Abfallwirtschaft veranschaulicht und du erfährst wie die verflochtenen Abläufe funktionieren. Zusätzlich werden Kurzfilme gezeigt, die Zusammenhänge und Kreisläufe einer umweltgerechten Abfallbehandlung in Wien behandeln. Die MA 48 informiert darüber hinaus umfassend über das umfangreiche Angebot in Sachen Mülltrennung und umweltgerechte Abfallverwertung in Wien. Danach kannst du dein Wissen unter Beweis stellen und beim Mistquiz teilnehmen. Dort wird man in den Bereichen Abfallvermeidung und Mülltrennung, sowie auch zu vielen anderen Umweltthemen abgefragt. 

Re-Use-Karussell

Eine weitere beliebte Attraktion ist das Re-Use-Karussell, das ausschließlich aus ausgedienten Gegenständen besteht. Beispielsweise wurde eine alte Wanne zu einem Schiff umgebaut oder eine leere Gasflasche zu einer Spielzeugrakete umfunktioniert. Der Antrieb für das Karussell erfolgt mit zwei Fahrrädern äußerst umweltschonend durch reine Muskelkraft der Erwachsenen BesucherInnen. Für alle angehenden Astronauten gibt es ein weiteres Highlight: der Nachbau der Mondlandefähre der Apollo-Mission in Originalgröße.

Na, haben wir eure Neugierde geweckt? Hier kommt ihr zu deren Website um nähere Infos herauszufinden : https://www.wenigermist.at/kalender_mistfest

Euer Glumpat- Team

Irene, Klara, Anna, Olivia und Tanja

Materialnomaden – Re:use im großen Stil

Du bist am Häuschen bauen, am renovieren oder hast sonst einfach alte Möbel oder Baumaterialien bei dir zu Hause rumliegen? Dann sind die Materialnomaden ein heißer Tipp. Das ExpertInnen – Team aus Architektur, Stadtplanung, Restaurierung, Design und Tragwerkplanung hat es sich zur Aufgabe gemacht der Entsorgung wertvoller Materialien den Kampf anzusagen. Ganz nach dem Motto „Kreislaufwirtschaft statt Entsorgung“, bieten die Materialnomaden Unterstützung und Beratung bei Projekten zum Thema re:use an, vom Entwurf bis zur Umsetzung.

Material – Bewertung

Wenn du, wie die meisten von uns, komplett planlos bist, was von deinem Bauschrott wiederverwertbar ist und wie du ihn loswerden kannst, dann haben die Materialnomaden die ideale Dienstleistung für dich. Bei ihnen kannst du dich beraten lassen wie das re:use Potential von Material und Gebäudekomponenten ist. Dadurch können große Mengen an CO² und Wasser gespart werden, die bei einer neuen Produktion entstehen würden. In einem Vorgespräch soll geklärt werden, ob dein Material auch für re:use geeignet ist. Ziel ist es deinen Bauschrott, wenn möglich, erst nach der Anfrage auszubauen, damit du möglichst wenig Zeit und Geld für Transport und Lagerung verschwenden musst. Dadurch musst du als Materialeigentümer nur den Preis für die Entsorgung bezahlen, denn die Deponierungskosten kannst du dir sparen.

Friday Challenge

Um auch auf jede Person und jedes Projekt individuell eingehen zu können, bieten die ExpertInnen der Materialnomaden zusätzlich jeden Freitag, nach Vereinbarung, einen Consulting – Workshop an. Hier werden dir all deine Fragen zum re:use Potential deiner Bauteile, sowohl im architektonischen als auch im künstlerischen Sinne beantwortet. 

HarvestMAP

Neben der Unterstützung verschiedener Projekte haben es sich die Materialnomaden außerdem zur Aufgabe gemacht, nach einem Beispiel aus den Niederlanden, eine Plattform für wiederverwendbares Material zu erstellen. Die Trennung und Sammlung der Materialien soll dabei vor dem Abriss des Gebäudes stattfinden. Die grundlegende Idee ist es, dass eine Plattform entstehen soll, auf der jeder eintragen kann, welches Material wo zur Verfügung steht. Wenn man genau das gegebene Material braucht holt man das direkt vor Ort ab, wodurch die Zwischenlagerung gespart werden kann. Coole Idee, oder?

Wenn du auch zuhause ungebrauchtes Material herumliegen hast oder wenn dich die Materialnomaden auch einfach vom Hocker gerissen haben, dann schau mal in einen ihrer Re:stores oder auf ihre Website:  https://www.materialnomaden.at/ vorbei! 

Dein Wiener-Glumpat Team Irene,Anna,Tanja,Klara und Olivia

Quellen

Klicke, um auf harvestmap.pdf zuzugreifen

Die 48er – Tandler, die Alt-zu-Neu Verwandler

Habt ihr alte Plattenspieler, Möbel oder sonstigen Krimskrams, die den Geist aufgegeben haben, aber viel zu schade sind wegzuschmeißen? Ja? Dann möchten wir euch heute vom 48er -Tandler in Wien erzählen.

Der 48er – Tandler ist ein Altwarenmarkt, auf dem hochwertige Secondhand-Waren günstig verkauft werden. Es werden einzigartige Produkte mit individueller Geschichte angeboten. Im Vordergrund steht hier natürlich das Konzept der Abfallvermeidung und der Weiterverwendung alter Gegenstände, die jemand anderer vielleicht noch brauchen könnte. Jährlich landen rund 130.000 noch gebrauchsfähige und intakte Sachen auf den Mistplätzen – „Schad‘ drum“.

Was finde ich dort, beim 48er – Tandler?“

Gute Frage, leicht zu beantworten: Praktisch alles. Kleidung, Möbel, Instrumente, Elektronikartikel, 48er Fanartikel und vieles mehr. 900 Quadratmeter Verkaufsfläche stehen euch zum Stöbern und Ausprobieren zur Verfügung. Er ist definitiv einen Besuch wert!

„Aber wie werd‘ ich jetzt mein Glumpat los?“

Keine Sorge, zu dem kommen wir jetzt: Alles was ihr nicht mehr braucht, könnt ihr in eine sogenannte „Tandler -Box“ geben, die ihr auf den Wiener Mistplätzen findet. Dort werden sie von der MA 48 aussortiert und zum Verkauf zum 48er – Tandler gebracht. Der Erlös von den Altwaren, sprich von euren alten Sachen, wird gespendet und kommt sozialen Projekten zu Gute. Also wie man so schön sagt: „Zwei Fliegen auf einen Schlag!“.

„Was ist, wenn mein Herz schmerzt?“

Jeder kennt sie, diese Sachen die man geschenkt bekommen hat, die einem viel bedeuten aber nicht mehr zu gebrauchen sind. Auch hierfür hat der 48er -Tandler eine Lösung. Unter dem Motto „Reduce – ReUse – Repair“ organisiert der 48er – Tandler Events, wo man diese Sachen reparieren oder tauschen kann. Mit Hilfe und Beratung von Profis könnt ihr eure persönlichen Dinge, mit etwas handwerklichem Geschick und Kreativität, selbst, wie neu erscheinen lassen. Die aktuellen Events könnt ihr ganz einfach auf der Homepage (siehe Link unten) „abchecken“.

Wenn also der jährliche Frühjahrsputz vor der Tür steht, werft einmal einen Blick in eure Rumpelkammer, dort gibt es immer wieder Sachen, mit denen ihr vielleicht anderen eine Freude bereiten könnt. Oder sonst: Shoppen mit gutem Gewissen, da ist auch was dran. Nehmt euch an einem Nachmittag Zeit und schaut in der Siebenbrunnenfeldgasse im 5. Bezirk vorbei! Die vom 48er – Tandler haben vieles, wenn nicht alles, was das Herz begehrt.

Hier kommt ihr zur Website: https://48ertandler.wien.gv.at/site/

Euer Wiener-Glumpat Team Irene, Anna, Tanja, Klara und Olivia

Quellen:

https://www.wenigermist.at/reduce-re-use-repair-48er-tandlerv

https://www.wenigermist.at/kein-platz-ab-in-die-48er-tandler-box

Re-Use einmal anders gedacht

Es naht wieder die Weihnachtszeit und viele Menschen freuen sich darauf, eine besinnliche Zeit mit den liebsten Verbringen zu dürfen. Was zu Weihnachten natürlich nicht fehlen darf, sind Geschenke:

Der Glanz in den Augen eines Kindes, wenn es gerade dabei ist, seine neuesten Spielzeuge auszupacken, ist unbezahlbar. Präsente an Freunde, Familie und Kollegen sind in der heutigen Zeit gar nicht mehr wegzudenken.

Aber wer kennt das nicht: Man bekommt Kleidung geschenkt, die zu groß oder schlimmer, nach den opulenten Feiertags-Mahlzeiten, viel zu klein ist. Von großzügigen Verwandten erhält man vielleicht das neueste Handy, einen Laptop, ein Tablet oder sogar einen neuen Fernseher, obwohl die Elektrogeräte, die man besitzt, möglicherweise noch einwandfrei funktionieren. Der Geschäftsmann bekommt seine siebte kornblumenblaue Krawatte und das heißgeliebte Geschenk des Sprösslings, liegt nach wenigen Tagen unbenutzt und ungewollt in der Spielzeugkiste.

Nun was tun mit all diesen zwar technisch noch einwandfrei funktionierenden, aber nicht mehr gewollten Sachen? Der Kleiderschrank geht über, die Kellerabteile sind voll und die Dinge warten ungenutzt auf ihre Verschrottung oder Entsorgung. Es gibt natürlich genügend Online-Plattformen oder Flohmärkte, um diese Sachen wieder zu Geld zu machen, aber wie wäre es in so einen Fall in eine Tauschgemeinschaft einzutreten?

Man hat die Möglichkeit, ungewollte Sachen loszuwerden, die nur am Lagerplatz verstauben und zusätzlich unterstützt man eine regionale, nachbarschaftliche Gemeinschaft und kann somit auch mit Unterstützung rechnen. Ebenfalls ein überaus positiver Effekt ist, dass man einer nachhaltigen Nutzung von Elektrogeräten, Büchern, Kleidung, Geschirr, etc. Vorschub leistet. Klingt das für sie Interessant?

Wenn ja, dann möchte ich auf eine besondere Form eines Tauschkreises aufmerksam machen. Den Kost-Nix-Laden.

Was ist ein Kost-Nix-Laden?

Ein Kost-Nix-Laden geht im Vergleich zu einer Tauschgemeinschaft noch einen Schritt weiter: Es ist eine Schenkwirtschaft. Das heißt, dass man die Möglichkeit hat seine alten Sachen abzugeben, natürlich nur unter der Voraussetzung das diese noch verwendbar sind und man kann Dinge, die man selbst benötigt OHNE GEGENLEISTUNG mitnehmen. Das heißt, es muss weder bezahlt werden noch direkt getauscht. Geben und Nehmen ist voneinander entkoppelt.

Man kann seine alten Sachen abgeben und wieder gehen, mit dem guten Gewissen seiner eigenen regionalen Gemeinschaft geholfen zu haben oder einfach nur hingehen und „kostenfrei“ shoppen.

Somit werden brauchbare Dinge nicht einfach auf den Müll geworfen, sondern der weiteren Nutzung zugeführt, sozusagen recycelt. Damit wird ein Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung geleistet und man kann bei den Nutzern dieser Läden, ein erwachendes Bewusstsein für den achtsamen Umgang mit den Dingen beobachten, was wiederum das Verhältnis zum eigenen Eigentum verändert. Dies ist meines Erachtens ein wichtiges Statement gegen die Entwicklung in eine Wegwerfgesellschaft.

In Österreich, Deutschland und in den Niederlanden gibt es bereits vereinzelt solche Kost-Nix-Läden aber in weiterer Folge möchte ich auf den Laden im schönen Ottensheim aufmerksam machen.

Der Kost-Nix-Laden in Ottensheim

Dieses Geschäft ist im Frei [] Raum Ottensheim (ehem. Amtshaus) beheimatet und ist ein Projekt in Rahmen von Otelo. Es öffnet jeden Dienstag, Mittwoch und Freitag seine Tore für alle Interessierte und beheimatet Bücher, Kleidung, Spielzeug und noch viele weitere spannende Waren.  Zusätzlich gibt es eine sehr aktive Tauschgemeinschaft auf Facebook, bei der regelmäßig, Gegenstände angeboten aber auch nachgefragt werden.

Wie auch die Landtagsabgeordnete, Frau Ulrike Böker feststellte: „Alte Dinge wieder zu verwenden und das noch dazu mit diesem kostenlosen Zugang ist eine besonders nachhaltige und soziale Einrichtung. Dort treffen sich Jung und Alt, Menschen, die etwas wegzugeben haben und Menschen, die etwas brauchen. Aber nicht nur das. Der Kostnix-Laden erfüllt auch so manch einen Wunsch nach besonderen Dingen“ (https://www.meinbezirk.at/urfahr-umgebung/c-lokales/kostnix-laden-dinge-einkaufen-ganz-ohne-geld_a2412851)

Wenn das ihr Interesse erweckt hat, möchte ich sie dazu ermuntern, persönlich bei diesem spannenden Projekt vorbei zu schauen, mitzuwirken, zu tauschen oder einfach nur zu shoppen.

Kost-Nix-Laden Ottensheim, Im Frei [ ]raum Ottensheim (2. Obergeschoß) , Marktplatz 9, 4100 Ottensheim

E-Mail: kost_nix_laden@ottensheim.at

Die derzeitige Öffnungszeiten sind: jeden Di 18-20, jeden Freitag 14:00 – 18:00 Uhr und Mi 9:30 – 11:30

Die Facebook-Seite ist erreichbar unter folgenden Link:

https://www.facebook.com/groups/kostnixladen

Weihnachten zur Weiterverwendung von Brauchbarem nutzen und gleichzeitig Gutes tun!

Weihnachten steht vor der Tür und damit kommen auch die Geschenke! Ein neuer Fernseher und vieles mehr. Alles schön und gut, aber wohin jetzt nur mit dem alten Fernseher? Einfach in den Sperrmüll auch wenn er noch verwendbar ist? Nein! Für brauchbare Dinge gibt es in verschiedenen Gemeinden des Bezirks Graz-Umgebung Sammelboxen in Kooperation mit der Caritas.

Wie funktioniert’s?

Diese Boxen sind gut sichtbar in den Altstoffsammelzentren, kurz ASZ, der teilnehmenden Gemeinden aufgestellt. Grundsätzlich können Kleidung, Schuhe, Hausrat, funktionstüchtige Elektrogeräte, Kleinmöbel, Bücher, Dekorationsgegenstände und Spielzeug hier zur Wiederverwendung abgegeben werden. Ist man sich allerdings nicht sicher, ob ein Gegenstand noch weiterverwendet werden kann, fragt man am besten einen der Gemeindebediensteten am ASZ. Die Gemeindebediensteten sind von Mitarbeitern der Caritas geschult worden, Wiederverwertbares von Müll trennen zu können. Sollte ein Gegenstand nun tatsächlich als Müll klassifiziert worden sein, ist man zumindest schon am richtigen Ort, um ihn ordnungsgemäß zu entsorgen. Alle Sachspenden in den Boxen werden  von der Caritas abgeholt, sortiert, kontrolliert, eventuell repariert und in „Carla“-Geschäften, den Secondhand-Läden der Caritas, weiterverkauft. Jeder Wiederverkauf unterstützt Hilfsprojekte der Caritas.

Beteiligte Gemeinden

In folgenden sechs Gemeinden in Graz-Umgebung findet man Sammelboxen der Caritas: Eggersdorf bei Graz, Feldkirchen bei Graz, Nestelbach bei Graz, Seiersberg-Pirka, St. Bartholomä und Thal. Auch gibt es für Gemeinden die Möglichkeit, Sammelboxen temporär aufzustellen. Die Koordination zwischen den Gemeinden und der Caritas übernimmt der Abfallwirtschaftsverband Graz-Umgebung.

Euer Team Steiermark

Quelle: CARLA-Projekt im AWV GU

Wie leiwand ist die Wiener Abfallvermeidung?

Habt´s ihr gewusst, dass wir rund 565 Kilo pro Kopf und pro Jahr wegwerfen? (Eurostat, EPRS, Europäische Kommission).

In Wien alleine fallen jährlich zirka eine Million Tonnen kommunale Abfälle an. Zur Bewahrung der Entsorgungssicherheit und um auch zukünftigen Generationen eine gesunde Umwelt zu hinterlassen, ist es der österreichischen Bundeshauptstadt besonders wichtig Abfälle zu sammeln und zu recyceln. Neue Initiativen sind hier ur-wichtig damit unser Wien so lebenswert bleibt wie es ist.

Mehr unter: https://www.wien.gv.at/umwelt/ma48/entsorgung/ (Statistik: Eurostat, EPRS, Europäische Kommission)

Hier seht ihr, was euch in den zukünftigen Wochen bei uns erwartet:

1.      Abfallvermeidung in Haushalten

Du glaubst, dass du einen relativ umweltbewussten sowie nachhaltigen Haushalt führst? Dann kannst du das bei uns ur-leicht auf die Probe stellen. Wir geben dir coole Ideen zur Abfallvermeidung daheim, damit  du deinem „Home Sweet Home“ deinen ganz persönlichen grünen Touch verleihen kannst. Komm ins Boot und lass dich inspirieren!

2.      Abfallvermeidung in Betrieben/Bildungsorganisationen

Du bist (zukünftige/r) Unternehmer*In oder Lehrer*In in Wien und suchst nach einer Möglichkeit Abfallvermeidung auch ins berufliche Leben einzubringen? Dann bist du bei uns genau richtig, denn wir erklären dir wie du deinen Betrieb oder deine Schulklasse nur in wenigen Schritten umweltbewusst(er) machen kannst.

3.      Abfallvermeidung von Lebensmitteln

157.000 Tonnen an noch genießbaren Lebensmitteln landen in Österreich jährlich im Müll. Um dem ein wenig entgegen zu wirken, werden wir im Laufe des Blogs versuchen, dir den vorsichtigen Umgang mit Lebensmittel näher zu bringen und dein Bewusstsein für Abfallvermeidung zu stärken. Dazu kommen ein paar Tipps und Tricks verschiedener Wiener Initiativen, wie man der Umwelt etwas Gutes tun kann.

4.       Re-Use

Es gibt viele Re-use und Upcycling Einrichtungen, in denen ihr eure alte Kleidung, Möbel vom letzten Jahrhundert oder eure alten Drahtesel in neuwertige Produkte umwandeln könnt. Oftmals sind diese Einrichtungen Cafés, also kümmert ihr euch um die Umwelt und dazu gibt es einen Wiener Melange – was will man mehr?!

5.      Abfallvermeidung Baureste

Was sind eigentlich Baurestmassen? Für viele von uns ist das Thema vielleicht Neuland, jedoch ist es auch wichtig, sich in diesem Bereich der Abfallwirtschaft auszukennen. Egal ob mineralische Bestandteile wie Ziegel, Beton oder Stein – wir werden versuchen euch auch dazu ein paar Anregungen zum bewussten Umgang mit Baumaterial zu liefern.

Euer Wiener Glumpat-Team Irene, Anna,Tanja, Klara und Olivia


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