MÜLLionen Möglichkeiten: Methodentoolbox Abfallvermeidung

Die “Methodentoolbox Abfallvermeidung” bietet eine praxisnahe Sammlung verschiedenster Methoden zur Vermittlung des Themas “Müllvermeidung” an Jugendliche. Das Thema “Abfallvermeidung” ist, insbesondere bei den “Teenies” unter uns, oft wenig präsent und gerade für sie schwer nachvollziehbar. Viele Organisationen, die Abfallvermeidung an Jugendliche vermitteln wollen, stehen vor der Problematik, dass ihnen Wissen und Erfahrung über die dazu am besten geeignete Methode und Herangehensweise fehlen. Das Ziel der Methodentoolbox ist es daher, dieser Problematik Abhilfe zu schaffen, indem unterschiedliche Vermittlungsmethoden gesammelt, zusammengefasst, laufend erweitert und öffentlich zur Verfügung gestellt werden.

Zu den Methoden der Toolbox zählen (Kreativ)-Workshops, Exkursionen, Podiumsdiksussionen, Best Practice-Vernetzung sowie Filmeabende. Bei der Veranstaltung “Green Days: MÜLLionen Möglichkeiten”, die im September 2015 mit 250 TeilnehmerInnen zw. 16 und 24. Jahren in Wien stattfand, kamen die TeilnehmerInnen mit diesen Methoden in Berührung. Die Jugendlichen sowie ihre Begleitpersonen wurden im Rahmen einer Online-Umfrage dazu aufgefordert, über die einzelnen kennengelernten Methoden sowie darüber hinausgehenden eigenen Ideen und Erfahrungen zu berichten. “Die fertiggestellte Methodentoolbox wurde in einer eigenen Rubrik auf der Homepage der Jugend-Umwelt-Plattform JUMP veröffentlicht (www.jugendumwelt.at/methodentoolbox) und über die Kanäle der Jugend-Umwelt-Plattform JUMP verbreitet.

Wofür steht diese Plattform “JUMP” überhaupt?

Der Name ist ein Programm und bedeutet übersetzt ganz einfach ein “Sprungbrett” in den Umwelt- und Nachhaltigkeitsbereich! Als NGO bietet “JUMP” eine Vielzahl an Möglichkeiten ein Umdenken in unseren Köpfen zu aktivieren um unserer Umwelt eine ordentliche Portion grüne Achtsamkeit zu schenken. Die Plattform ist ein richtiger “Allrounder”  in Punkto Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Abfallvermeidung reinzuschnuppern, einzutauchen, innovativ und kreativ zu werden plus Gleichgesinnte kennenzulernen! 

Was findet man abgesehen von der Methodentoolbox noch so auf “JUMP”? Man kann nie früh genug anfangen seine Sommerferien zu planen deswegen hier ein kleiner Vorgeschmack: der Programmpunkt “Frequency Green Team”! Das “Green Team” hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Festivalgelände sauber zu halten und den Müll des Festivals zu minimieren.
Wenn auch ihr euch mit dem Thema in spannender, interaktive Weise auseinandersetzen möchtet und neue Bekanntschaften machen möchtet schaut vorbei auf deren Webseite dort findet ihr nähere Details zu deren Programm!


Hier der Link auf deren Website:
https://www.jugendumwelt.at/de/programme/m%C3%BCllionen-m%C3%B6glichkeiten-methodentoolbox-abfallvermeidung

Euer Wiener Glumpat-Team
Irene, Anna,Tanja, Klara und Olivia

Werkeln für ein längeres Leben

Heute stellen wir euch das Werkstätten- und Kulturhaus, kurz genannt WUK, in Wien vor. Ja genau, das WUK in dem ihr letzten Freitag wahrscheinlich zu super Musik euer Tanzbein geschwungen habt. Wie der Name schon verrät, bietet das WUK nicht nur einen ‚Dancefloor‘, sondern auch einen Werkstättenbereich. Zu diesem gehören 12 Werkstätten, sechs Ateliers und 3 Gastateliers, in denen ihr eurer handwerklichen und künstlerischen Ader freien Lauf lassen könnt. 

Precious Plastic Vienna

„Precious Plastic“ ist ein Verein, der sich mit Kunststoffrecycling beschäftigt und belegt einen Werkstattsektor im WUK. Der Ursprung des Vereins stellt sich aus einer Gruppe engagierter Personen, aus den Bereichen Wissenschaft, Gestaltung und Umwelttechnik zusammen und wurde im Frühjahr 2018 gegründet. Mit eigens konstruierten Maschinen wird der selbst gesammelte und gereinigte Kunststoff sinnvoll verarbeitet. Die kunstvollen Kunststoffplatten, aus recyceltem Material, haben einen breiten Anwendungsbereich: von Tischplatten bis hin zu Tischtennisschlägern, als nächster Beer Pong Party Hit. Gebt auch ihr dem weggeworfenen Plastik eine zweite Chance und schaut bei „Precious Plastic“ vorbei! Wetten, dass die Lebenserwartung eures neuen Produktes höher ist als die Lebenszeit des vorher weggeworfenen Plastiks.

Ihr seid vielleicht selbst daran interessiert, euer Wissen zu dem Thema Plastikvermeidung und Recycling zu erweitern? Dann könnt ihr in lockerer Atmosphäre an einem ihrer Workshops teilnehmen.

Fahrrad.Selbsthilfe

„Mein Rad ist kaputt, ich glaub ich kauf mir ein Neues, weil die Reparatur ja auch immer ur viel kostet.“ Wenn euch das bekannt vorkommt, dann habt ihr noch nicht von der Fahrrad Selbsthilfe im WUK gehört. Die Fahrrad Selbsthilfe stellt euch 100m² Werkstatt, Unmengen an Ersatzteilen und Werkzeug und nicht zu vergessen echte Spezialisten zur Verfügung, um euer Rad zu reparieren. Der Spaß kostet nur läppische 4€ und der Preis der Ersatzteile ist verhandelbar. Die ehrenamtlichen Betreuer beraten euch und geben euch Tipps, wie ihr euren alten Drahtesel wieder zum Tom Turbo macht.

Was tun mit dem Rad, mit dem ihr als Kind durch die Straßen „gecruised“ seid oder das einfach nicht mehr gebraucht wird und jetzt im Keller verstaubt? Keine Sorge! Jeden ersten Mittwoch im Monat, ausgenommen im Jänner, könnt ihr es zum Fahrradflohmarkt in den WUKhof mitnehmen.

Das waren jetzt NUR 2 von vielen Werkstätten und coolen Initiativen, die das WUK anbietet. Schaut auf der WUK Website vorbei und schmökert in deren Angeboten.

Hier die Links:

das WUK: https://www.wuk.at/

Precious Plastic: https://www.wuk.at/precious-plastic-vienna/; https://preciousplastic.wien/

Fahrrad Selbsthilfe: https://www.wuk.at/fahrradselbsthilfewerkstatt/

Euer Wiener-Glumpat Team Irene,Anna,Tanja,Klara und Olivia

Hut und Stiel können richtig viel!

Hättest du gerade auch so richtig Lust auf gebratene Austernpilze?

– “Ziri, wie züchtet man Austernpilze?”

 ”Austernpilze kann man auf fast jeder Laubholzart vom Weichholz bis zum Hartholz, auch auf Getreidestroh und anderen zellulosehaltigen Nährstoffen, bis hin zum Zeitungspapier züchten.” 

– Hmm…leider habe ich keines dieser Dinge zur Hand. 

 “Eine noch smartere Idee wäre Kaffeesud. Probier’s doch mal damit!”

– “Ok, danke Ziri!” 

Wait a minute- hat sie gerade wirklich Kaffeesud gesagt?!

Auf diese geniale Idee kamen die zwei Studenten Florian H. und Manuel B. und gründeten somit im Mai 2015 das Jungunternehmen und die “die Kleine Stadtfarm” Hut und Stiel, die sich im Herzen Wiens befindet. Es handelt sich hierbei jedoch um eine ganz spezielle Farm- es sind nämlich keine Kaffeeplantagen aufzufinden, sondern nur Kaffeesud aus dem Gastronomiebereich, Hotels und Co.

Da Kaffee in einer Stadt wie Wien mit einer so langen Tradition unendlich verfügbar ist, war es den Beiden ein Anliegen, “aus dem Abfallprodukt wieder etwas sinnvolles zu machen, Lebensmittel zu produzieren und etwas zu bewirken.”
Anstatt den Kaffeesud zu entsorgen, wird er dreimal die Woche von den beiden Studenten mit dem Lastenfahrrad abgeholt. Bearbeitet wird er dann im eigenen Labor im 20. Bezirk. Im Mischraum wird das “schwarze Gold” angeliefert, danach wird es mit Kaffeehäutchen, Kalk und Pilzmyzellen verschmischt. Das fertige Substrat wird in Säcke abgefüllt und dann in den Inkubationsraum gebracht- dort wird der Frühling simuliert. Drei bis vier Wochen lang durchwächst der Pilz das Kaffeegemisch. Dort ist es finster, warm, es gibt einen hohen Kohlendioxidgehalt und die Luftfeuchtigkeit ist niedrig. 

Drei Wochen später werden die Pilze in den Fruchtungsraum gebracht. Sie entwickeln hier all ihre Pracht und es werden ihnen die Bedingungen vom Herbst vorgespielt: 15 Grad Celsius, der Sauerstoffaustausch ist hoch, das Kohlendioxidgehalt ist niedrig und es ist viel Frischluft vorhanden.

Nun ist der Prozess abgeschlossen und aus dem Kaffeesud entstehen schlussendlich die g’schmackigen Austernpilze.

Zurzeit verkaufen die Jungs stolze 40 kg Pilze pro Woche, wollen sich aber auf 80-100 kg steigern. Großteils der Nachfrager sind Gastronomiebetriebe und aus dem Rest, der nicht verkauft werden kann, stellen die Beiden Sugo, Pesto, Aufstriche und vegane Würstel her. “Der verwendete Sud wird von Regenwürmern zu Kompost verarbeitet, so schließt sich der ökologischer Kreislauf.”

Lebensmittel werden also lokal produziert und es werde keine weiten Wege zurückgelegt. Wichtig ist den beiden Studenten, dass die Lebensmittel ressourceneffizient produziert werden. Hut und Stiel wurde sogar mit dem Vienna Award von der Wirtschaftsagentur ausgezeichnet.

Wenn du also Interesse bekommen hast, mehr über Hut und Stiel zu erfahren, oder eine ihrer Delikatessen probieren möchtest, dann schau doch einfach bei ihrem Pop-up Café in der Alserbachstraße 4, 1090 Wien vorbei. Die Bestellung von den Produkten ist auch via https://hutundstiel.bigcartel.com/ möglich. 

Dein Wiener-Glumpat Team Irene,Anna,Tanja,Klara und Olivia

Quellen: 

https://hutundstiel.bigcartel.com/info

https://www.stadtlandwirtschaft.wien/betrieb/4873149/hut-stiel

https://openhouse-wien.at/en/hut-und-stiel.html

„Wiener Tafel: versorgen statt entsorgen!“

Besonders zur Weihnachtszeit ist die Verschwendung von Lebensmittel ein großes Thema. Die Wiener Tafel hat es sich zur Aufgabe gemacht der Verschwendung von Lebensmittel den Kampf anzusagen. Täglich werden bis zu drei Tonnen Lebensmittel vor der Entsorgung gerettet und an rund 19.000 Armutsbetroffene im Großraum Wien verteilt. Ganz nach dem Motto Ressourcen bewahren – Müllberge vermeiden. Neben der sozialen Komponente ist die Bewusstseinsbildung eine der größten Aufgaben der Wiener Tafel.

Suppe mit Sinn

Die „Suppe mit Sinn“ ist ein Projekt der Wiener Tafel, das nicht nur dem Magen, sondern auch der Seele etwas Gutes tut. Ihre Winterhilfsaktion findet jedes Jahr von 1. November bis 31. Dezember (u.u. auch bis Februar) statt. Wer kann dabei mitmachen? Jeder gastronomische Betrieb, der sich gerne in der Weihnachtszeit ein wenig engagieren möchte. Dabei soll eine Suppe auf der Speisekarte der Wiener Tafel gewidmet werden. Für jede verkaufte Suppe geht ein Euro an die Wiener Tafel, mit dem bis zu 10 Armutsbetroffene mit geretteten Lebensmitteln versorgt werden können. Also nichts wie hin!

Unter dem folgenden Link findet ihr einige Restaurants und Cafés in denen ihr eure „Suppe mit Sinn“ genießen könnt: https://suppemitsinn.at/suppenlokale/wien-noe/

Marmelade mit Sinn

Nicht nur Suppe sondern auch Marmelade kann etwas zur Bewusstseinsbildung beitragen. Im Zuge des Projekts cooking.culture.conversation will man Flüchtlingen im Rahmen eines gemeinsamen Kochworkshops die Möglichkeit eines Sprachtrainings und gegenseitigen Kennenlernens geben. Ein Teil davon ist das Projekt „Marmelade mit Sinn“, wo gemeinsam mit den Flüchtlingen Marmelade aus Obst hergestellt wird, das ansonsten im Müll gelandet wäre. Die Marmelade schmeckt nicht nur lecker, sondern regt außerdem die TeilnehmerInnen dazu an, Obst vor sinnloser Verschwendung zu bewahren.

Haben wir eure Neugier geweckt? Dann schaut für mehr Informationen noch auf ihre Website: https://www.wienertafel.at/index.php?id=399

Euer Wiener-Glumpat Team Irene,Anna,Tanja,Klara und Olivia

Quellen:

https://www.wienertafel.at/index.php?id=136

Abfallarme Weihnachten – oh du schöne Weinhachtszeit

Hallo ihr Lieben, das Wiener Glumpat Team meldet sich zurück mit brandneuen Ideen und Tipps wie du deinen Haushalt sowie Lebensstil noch nachhaltiger gestalten kannst.

Die schönste Zeit im Jahr steht vor der Tür, es weihnachtelt nämlich, Yippieh !! Jetzt werden sich viele von euch denken oje, dass bedeutet natürlich gleichzeitig viel Müll. Aber keine Sorge wir werden euch nicht ermutigen das Festessen auszulassen oder euch nicht zu beschenken. Nein im Gegenteil, wir geben euch super Tipps gefördert von der Umwelt Musterstadt Wien ganz nach dem Motto „Natürlich Weniger Mist“.

Zeit statt Zeug oder besser gesagt Schenken mit Sinn!

In Zeiten wie diesen ist Zeit das Wertvollste,was ihr euren Lieben schenken könnts. Wie wäre es mit einen Workshop? Auf der Homepage von www.wenigermist.at gibt es viele spannende Termine und Veranstaltungen rund um das Thema weniger Mist in Wien.

Unser Tipp: der Messer- Schärf- Workshop am 17.12.2019 in der Galerie Scharf- Sinn im 7. Bezirk: Eine totale Win- Win Situation für die Umwelt, Haushalte und eure Quality- Time together.

Langlebigkeit

Wenn ihr euch doch was Materielles schenken wollt, dann achtet bitte auf eine langlebige Qualität. Wie wäre es mit einer Reparatur statt mit einem Neukauf ? Die besten Adressen dafür findet ihr auf www.reparaturnetzwerk.at

Gutscheine zur Abfallvermeidung schenken

“Oh nein wie unpersönlich?“ Ganz im Gegenteil, wir finden’s ur- cool! Der „48er-Tandler“ hat sich extra für diese besondere Zeit im Jahr etwas Besonderes einfallen lassen nämlich Schön und Gut_Scheine. Ab sofort gibt es die Einkaufsgutscheine ab einem Wert von € 5 und auf das ganze Sortiment einlösbar. Fertig ist das perfekte Geschenk für alle, die Secondhand lieben.

Geschenke, Geschenke und nochmals Geschenke!

Doch wohin mit dem überschüssigen Verpackungspapier? Alle Jahre wieder quellen unsere Mülltonnen nach Weihnachten über, aber dank der MA 48 gibt es seit 2005 den „umweltfreundlichen Wiener Weihnachtssack“. Den Geschenksack gibt es in drei Größen:

  • kleiner Geschenksack: 4 Euro 
  • mittlerer Geschenksack: 6 Euro
  • XL-Version: 8 Euro

Wo könnt ihr den Wiener Weihnachtssack kaufen? Bei allen Wiener Mistplätzen, bei den Blumengärten Hirschstetten im 22. Bezirk (Quadenstraße 15) oder im 48er Tandler.

Bastelideen für den Baum oder für selbst hergestellte Geschenke

In der Liebelle im 2.Bezirk gibt es Kreativ- Treffen und Workshops rund um’s Nähen, Stricken Upcycling und Eigenkreationen.

Tipp: Jetzt zur Weihnachtszeit gibt es viele tolle Workshops rund ums DIY Mitbringsel, Accessoire oder Geschenk.
Kleiner Bonus: Komm zu zweit und du erhältst beim ersten Besuch -50%

Und zum Schluss: Schön wars … aber wohin mit dem Christbaum ?

Christbäume können in Wien an den Sammelstellen und am Mistplatz abgegeben nähere Infos liefert euch: www.wenigermist.at/christbaumsammelstelle
PS: Abgeräumte Christbäume sind ein Festmahl für Ziegen, deswegen „Ohne Lametta wäre netter!“

Euer Wiener Glumpat Team Irene, Anna,Tanja, Klara und Olivia

Materialnomaden – Re:use im großen Stil

Du bist am Häuschen bauen, am renovieren oder hast sonst einfach alte Möbel oder Baumaterialien bei dir zu Hause rumliegen? Dann sind die Materialnomaden ein heißer Tipp. Das ExpertInnen – Team aus Architektur, Stadtplanung, Restaurierung, Design und Tragwerkplanung hat es sich zur Aufgabe gemacht der Entsorgung wertvoller Materialien den Kampf anzusagen. Ganz nach dem Motto „Kreislaufwirtschaft statt Entsorgung“, bieten die Materialnomaden Unterstützung und Beratung bei Projekten zum Thema re:use an, vom Entwurf bis zur Umsetzung.

Material – Bewertung

Wenn du, wie die meisten von uns, komplett planlos bist, was von deinem Bauschrott wiederverwertbar ist und wie du ihn loswerden kannst, dann haben die Materialnomaden die ideale Dienstleistung für dich. Bei ihnen kannst du dich beraten lassen wie das re:use Potential von Material und Gebäudekomponenten ist. Dadurch können große Mengen an CO² und Wasser gespart werden, die bei einer neuen Produktion entstehen würden. In einem Vorgespräch soll geklärt werden, ob dein Material auch für re:use geeignet ist. Ziel ist es deinen Bauschrott, wenn möglich, erst nach der Anfrage auszubauen, damit du möglichst wenig Zeit und Geld für Transport und Lagerung verschwenden musst. Dadurch musst du als Materialeigentümer nur den Preis für die Entsorgung bezahlen, denn die Deponierungskosten kannst du dir sparen.

Friday Challenge

Um auch auf jede Person und jedes Projekt individuell eingehen zu können, bieten die ExpertInnen der Materialnomaden zusätzlich jeden Freitag, nach Vereinbarung, einen Consulting – Workshop an. Hier werden dir all deine Fragen zum re:use Potential deiner Bauteile, sowohl im architektonischen als auch im künstlerischen Sinne beantwortet. 

HarvestMAP

Neben der Unterstützung verschiedener Projekte haben es sich die Materialnomaden außerdem zur Aufgabe gemacht, nach einem Beispiel aus den Niederlanden, eine Plattform für wiederverwendbares Material zu erstellen. Die Trennung und Sammlung der Materialien soll dabei vor dem Abriss des Gebäudes stattfinden. Die grundlegende Idee ist es, dass eine Plattform entstehen soll, auf der jeder eintragen kann, welches Material wo zur Verfügung steht. Wenn man genau das gegebene Material braucht holt man das direkt vor Ort ab, wodurch die Zwischenlagerung gespart werden kann. Coole Idee, oder?

Wenn du auch zuhause ungebrauchtes Material herumliegen hast oder wenn dich die Materialnomaden auch einfach vom Hocker gerissen haben, dann schau mal in einen ihrer Re:stores oder auf ihre Website:  https://www.materialnomaden.at/ vorbei! 

Dein Wiener-Glumpat Team Irene,Anna,Tanja,Klara und Olivia

Quellen

Klicke, um auf harvestmap.pdf zuzugreifen

Die 48er – Tandler, die Alt-zu-Neu Verwandler

Habt ihr alte Plattenspieler, Möbel oder sonstigen Krimskrams, die den Geist aufgegeben haben, aber viel zu schade sind wegzuschmeißen? Ja? Dann möchten wir euch heute vom 48er -Tandler in Wien erzählen.

Der 48er – Tandler ist ein Altwarenmarkt, auf dem hochwertige Secondhand-Waren günstig verkauft werden. Es werden einzigartige Produkte mit individueller Geschichte angeboten. Im Vordergrund steht hier natürlich das Konzept der Abfallvermeidung und der Weiterverwendung alter Gegenstände, die jemand anderer vielleicht noch brauchen könnte. Jährlich landen rund 130.000 noch gebrauchsfähige und intakte Sachen auf den Mistplätzen – „Schad‘ drum“.

Was finde ich dort, beim 48er – Tandler?“

Gute Frage, leicht zu beantworten: Praktisch alles. Kleidung, Möbel, Instrumente, Elektronikartikel, 48er Fanartikel und vieles mehr. 900 Quadratmeter Verkaufsfläche stehen euch zum Stöbern und Ausprobieren zur Verfügung. Er ist definitiv einen Besuch wert!

„Aber wie werd‘ ich jetzt mein Glumpat los?“

Keine Sorge, zu dem kommen wir jetzt: Alles was ihr nicht mehr braucht, könnt ihr in eine sogenannte „Tandler -Box“ geben, die ihr auf den Wiener Mistplätzen findet. Dort werden sie von der MA 48 aussortiert und zum Verkauf zum 48er – Tandler gebracht. Der Erlös von den Altwaren, sprich von euren alten Sachen, wird gespendet und kommt sozialen Projekten zu Gute. Also wie man so schön sagt: „Zwei Fliegen auf einen Schlag!“.

„Was ist, wenn mein Herz schmerzt?“

Jeder kennt sie, diese Sachen die man geschenkt bekommen hat, die einem viel bedeuten aber nicht mehr zu gebrauchen sind. Auch hierfür hat der 48er -Tandler eine Lösung. Unter dem Motto „Reduce – ReUse – Repair“ organisiert der 48er – Tandler Events, wo man diese Sachen reparieren oder tauschen kann. Mit Hilfe und Beratung von Profis könnt ihr eure persönlichen Dinge, mit etwas handwerklichem Geschick und Kreativität, selbst, wie neu erscheinen lassen. Die aktuellen Events könnt ihr ganz einfach auf der Homepage (siehe Link unten) „abchecken“.

Wenn also der jährliche Frühjahrsputz vor der Tür steht, werft einmal einen Blick in eure Rumpelkammer, dort gibt es immer wieder Sachen, mit denen ihr vielleicht anderen eine Freude bereiten könnt. Oder sonst: Shoppen mit gutem Gewissen, da ist auch was dran. Nehmt euch an einem Nachmittag Zeit und schaut in der Siebenbrunnenfeldgasse im 5. Bezirk vorbei! Die vom 48er – Tandler haben vieles, wenn nicht alles, was das Herz begehrt.

Hier kommt ihr zur Website: https://48ertandler.wien.gv.at/site/

Euer Wiener-Glumpat Team Irene, Anna, Tanja, Klara und Olivia

Quellen:

https://www.wenigermist.at/reduce-re-use-repair-48er-tandlerv

https://www.wenigermist.at/kein-platz-ab-in-die-48er-tandler-box

Sei der/die Öko-RitterIn in deinem Viertel!

Du wolltest immer schon der Öko-Profi unter deinen Freunden sein? Dann ist dieses Projekt genau das Richtige für dich! Bei dem von Markus Piringer, dem Geschäftsführer des Ökobüros ins Leben gerufenen Projekt Öko-RitterInnen und ClimateCoolers in Wiener Jugendzentren, wurden Kinder und Jugendliche zu „ExpertInnen“ für Energiesparen im Haushalt, Natur- und Umweltschutz und nachhaltige ökologische Ansätze “ausgebildet“.

In einem der Design-Workshops im Jugendtreff Mitterhofgasse(MIHO) im Bezirk Floridsdorf, sollten die Jugendlichen beispielsweise gebrauchte elektronische Altgeräte analysieren und auseinanderbauen. Dabei wurde erklärt was mit den einzelnen Elektrobestandteilen passiert, wenn sie nicht mehr gebraucht werden, wodurch auf spielerische Art und Weise das Bewusstsein für Abfallwirtschaft der Kinder und Teenies gestärkt wurde. Im zweiten Teil des Workshops konnten die Jugendlichen ihrer Kreativität freien Lauf lassen und die ausgebauten Bestandteile in coole “Schmuckstücke“ oder “Accessoires“ verwandeln.

Geldbörsen zum Selber-Machen

Im Zuge eines weiteren Workshops des Jungendtreff Mitterhofgasse konnten die TeilnehmerInnen mit super-stylischen-selbstgemachten Geldbörsen aus alten Einwegverpackungen wie Tetra Pak nach Hause gehen. Dazu braucht man nur eine 1Liter Tetrapack-Verpackung und Klettverschlüsse, dann kann das Basteln auch schon losgehen. Wäre das nicht eine ur-coole Idee für dich und deine Schulklasse?

Ein anderer sehr gelungener Workshop wurde vom Team des Jugendzentrums in der Großfeldsiedlung veranstaltet. Im Zuge des Parkraumspiels wurden die TeilnehmerInnen in verschiedenen Thematiken der Mobilität eingeführt. Beim Mobilitätsquiz konnten die Jugendlichen Öko-Punkte sammeln, mit denen sie am Buffet dann zuschlagen konnten. Hier wurde versucht dem Trend des täglichen Fleisch-Essen entgegenzuwirken indem beispielsweise Vegetarische Pizza und Käsetoast billiger angeboten wurden als Fleischgerichte.

Nachtanken bei der Handy-Tankstelle

Das Highlight der Öko-Ritter Innen und ClimateCoolers fand dann im Jugendzentrum Meidling statt (JZ 12). Im Zuge des Workshops konnten die TeilnehmerInnen ihre Handys mit Hilfe einer Dynamo-Kurbel-Taschenlampe aufladen, um am eigenen Leib zu erfahren wie viel Zeit und Arbeit notwendig ist um genügend Strom für die geliebten Handy-Apps zu erzeugen.

Na haben wir eure Inspiration ein bisschen angeregt? Dann werft doch mal einen Blick auf die Website:“https://www.wenigermist.at/oeko-ritterinnen-und-climatecoolers-in-wiener-jugendzentren“ und lest den Endbericht der tollen Initiative der „Öko-RitterInnen und ClimateCoolers“.

Euer Wiener-Glumpat Team Irene,Anna,Tanja,Klara und Olivia

Quellen:

https://www.wenigermist.at/oeko-ritterinnen-und-climatecoolers-in-wiener-jugendzentren

Klicke, um auf OEkoritterInnen_-_Bildung_fuer_nachhaltige_Entwicklung_in_der_Jugendarbeit.pdf zuzugreifen

Klicke, um auf download zuzugreifen

Wie Zero bist du?

Anders als du vielleicht gerade denkst, machen wir hier keine Werbung für Coca Cola oder Size Zero, sondern wollen dich dazu animieren, dein Leben auf verpackungsfreien Konsum umzustellen. Zero-Waste bedeutet ganz einfach, dass du versuchst in deinem alltäglichen Leben kaum bis gar keinen Müll zu erzeugen. 

 “Aber wie geht des überhaupt?“

Wir zeigen dir hier in unserem Blog, wie du ganz einfach deinen Haushalt von “Ur- Viel” auf “Ur-Wenig” umstellen kannst. In Wien gibt es einige coole Läden wo man ganz easy zu einem richtigen Öko – Profi werden kann. 

Werfen wir mal einen Blick auf die Wiener Badezimmer, wo der alltägliche Griff zur Zahnbürste nicht wegzudenken ist. Wenn du jetzt denkst, dass du mit Bambuszahnbürste schon sehr umweltfreundlich bist, müssen wir dich leider enttäuschen. Hier kommt es unerwartet zu einem negativen “Oha – Moment”, denn auch solche Zahnbürsten bestehen nicht ausschließlich aus kompostierbaren Materialien. Zu 100% plastikfreie Zahnbürsten, wie zum Beispiel aus Süßholz, bekommt ihr im 8. Bezirk beim “Greißler unverpackt. ehrlich”. Der Greißler wurde vor rund 10 Jahren von Alexander Obsieger gegründet, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, dem Verpackungsmüll den Kampf anzusagen. Aber was findest du dort noch?

  • Neben den Süßholz Zahnbürsten gibt es auch verpackungsfreie Zahnpasta taps (Denttabs) und Zahnseide aus Naturseide mit Bienenwachs.
  • Für alle Freundinnen und Freunde von Wimperntusche, Make-up, Lippenstift und Co. gibt es im Shop außerdem waschbare Abschminkpads aus Bio-Baumwolle. Nach dem Abschminken einfach mit der Waschmaschine waschen und schon sind sie wieder für den nächsten Einsatz bereit. 
  • Für einen möglichst umweltschonenden Deo – Gebrauch findest du beim Greißler außerdem aluminiumfreie, vegane Deos mit Papierverpackung von HautSinn.
  • Um auch beim Haare waschen für möglichst wenig Abfall zu sorgen, bekommst du hier Shampoo und Conditioner diverser Sorten in einer leichten Verpackung aus Papier. Dabei handelt es sich um ein ganz normales Shampoo in Seifenform. P.S.: Es schäumt genauso schön wie die herkömmlichen Shampoos.

Falls wir dein Interesse geweckt haben, findest du mehr Informationen auf ihrer Website: https://www.der-greissler.at/

Natürlich gibt es noch viele andere Möglichkeiten den Haushalt Abfallfrei zu machen. Ein Beispiel ist hier die Abfallvermeidung bei Lebensmitteln. Diesem spannenden Thema widmen wir uns das nächste Mal. Bis dorthin, Stay Clean!

Dein Wiener Glumpat Team Irene, Anna,Tanja, Klara und Olivia


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